Der ATS-Check bewertet den Lebenslauf einer Bewerbung gegen deren Stellenanzeige und sagt dir, was du ändern kannst. Du findest ihn in der Bewerbung, auf der Lebenslauf-Seite.
So nutzt du ihn
- Du findest die Karte „✦ ATS-Check“ oben auf der Lebenslauf-Seite deiner Bewerbung (solange du noch keinen zugeschnittenen Lebenslauf hast: im Tab Lebenslauf). Klicke auf „Dokument prüfen“. Die Prüfung läuft im Hintergrund – in der Karte steht „Deine Unterlagen werden geprüft …“, und das Ergebnis erscheint dort nach kurzer Zeit von selbst.
- Du erhältst einen Score (0–100) mit vier Dimensionen: Parsbarkeit (kann die Software dein PDF lesen?), Struktur & Vollständigkeit (findet sie alle Standard-Inhalte?), Keyword-Matching (stehen die Begriffe aus der Anzeige in deinem Lebenslauf?) und Inhaltsqualität (messbare Ergebnisse, aktive Sprache).
- Die Keyword-Übersicht zeigt jeden Begriff aus der Anzeige: ✓ wörtlich enthalten, ≈ sinngemäß enthalten, ✗ fehlt. Fett markierte Begriffe sind Pflicht-Anforderungen. Begriffe mit ✎ stehen schon in deinen Notizen (Profil-Notizen oder Notizen einer Position), fehlen aber in diesem Lebenslauf – die solltest du unbedingt einbauen (sie zählen erst dann für den Score).
- Über „Neu prüfen“ aktualisierst du das Ergebnis – z. B. nachdem du Keywords übernommen oder dein Profil ergänzt hast. So siehst du deinen Score steigen.
Fehlende Keywords übernehmen
- Klicke auf einen roten ✗-Begriff, wenn er wirklich auf dich zutrifft. smartply fragt dann: „Wo kommt das her?“ – Mehrfachauswahl möglich, z. B. als Kenntnis und bei mehreren Arbeitgebern.
- Als Kenntnis übernehmen (Standard): Du legst dabei Bezeichnung, Kategorie und Niveau fest – Sprachen wie „Fließende Deutschkenntnisse“ werden automatisch erkannt und als Sprache mit passendem Niveau vorgeschlagen. Mit „Auch in mein Profil übernehmen“ (voreingestellt) steht die Kenntnis zusätzlich all deinen künftigen Bewerbungen zur Verfügung.
- Aus einer oder mehreren Stationen: Du ordnest den Begriff den passenden Berufserfahrungen zu und beschreibst optional je Station in einem Satz, wie du ihn dort eingesetzt hast. Die Zuordnung wird als Faktenzeile in den Notizen genau dieser Position gespeichert (Profil → Berufserfahrung → Notizen), und die Station trägt im Lebenslauf-Editor das Flag „✎ ATS einarbeiten“, bis du den Begriff eingebaut hast. Steht der Beleg schon in den Notizen der Position, ist sie im Dialog vorausgewählt – nur noch bestätigen. Nur mit dieser Angabe darf die Lebenslauf-KI den Begriff in die Beschreibung einarbeiten – smartply erfindet nie, woher du etwas kannst.
- Im Lebenslauf-Editor zeigen die KI-Fenster (Kurzprofil und je Station) deine bestätigten Keywords als Auswahl – nur angehakte werden eingearbeitet; sinngemäße Treffer (≈) werden dabei zur exakten Formulierung geschärft.
ATS-Check vs. Matching-Score
Der Matching-Score beantwortet: „Wie gut passt du fachlich zur Stelle?“ Der ATS-Check beantwortet: „Kommt dein Dokument durch die Vorsortierung?“ Beide ergänzen sich – du kannst perfekt passen und trotzdem aussortiert werden, wenn die entscheidenden Keywords fehlen.
Gut zu wissen
- Die Prüfungen zu Lesbarkeit und Vollständigkeit sind in allen Tarifen enthalten; Keyword-Matching, Inhaltsanalyse und KI-Einarbeitung sind in Pro und Premium enthalten; in Pro zählt die Bewerbung, an der du sie startest, auf dein Monatskontingent an KI-Bewerbungen.
- Übernahmen landen im zugeschnittenen Lebenslauf dieser Bewerbung; Kenntnisse kannst du optional zusätzlich ins Profil übernehmen, Stations-Zuordnungen werden in den Notizen der jeweiligen Position vermerkt – die Lebenslauf-KI nutzt sie dort als von dir bestätigte Fakten.
- Der Score ist eine Orientierung: Reale Systeme (z. B. Workday, Greenhouse) gewichten intern unterschiedlich.
- Übernimm nur, was wirklich auf dich zutrifft – unnatürliches Wiederholen (Keyword-Stuffing) senkt die Inhaltsqualität.
Was der ATS-Check ist und warum Bewerbungen an einer Vorsortierung scheitern, steht ohne Bedienschritte auf ATS-Check.